lichtstill

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Is­tan­bul und Ana­to­lien sind zen­tra­les Thema des Ge­dicht­bands. In dem Zy­klus die ge­sänge der züge wird die Leserin/der Le­ser auf eine Reise über den Bal­kan mit­ge­nom­men. „Im­mer krei­sen die Worte um das Fremde, das fas­zi­niert, zu­gleich ge­fähr­lich ist und am Ende rät­sel­haft bleibt: et­was sitzt mit im ab­teil / es ist un­aus­sprech­bar / zer­trüm­mert den mond mei­ßelt ein sil­ber­nes loch in den glä­ser­nen him­mel / das sich rot färbt wie ein bren­nen­des auge“ (aus der Bro­schüre zum 5. Li­te­ra­tur­fest Wort­wärts, Nürn­berg). Wei­tere Ge­dichte ru­fen den Wahn­witz des All­tags und seine Pa­ra­do­xien ins Be­wusst­sein, die uns nur des­halb kaum auf­fal­len, weil wir uns an sie ge­wöhnt ha­ben.